Die St.-Agatha-Kapelle
 

Die St.-Agatha-Kapelle - auf einem kleinen Hügel erbaut - bildet den Mittelpunkt des Dorfes Erwitzen.

 
Nach der Zerstörung der alten Erwitzer Pfarrkirche im 30jährigen Krieg konnte erst Ende des 19. Jahrhunderts wieder an den Bau einer Kirche gedacht werden.
Am 10. Mai 1880 wurde dann endlich mit der Erstellung einer Spendenliste in einer Gemeindeversammlung der Bau einer Kapelle beschlossen.
Baubeginn ist am 1. Mai 1901, am 5. Februar 1902 schließlich, dem Fest der hl. Agatha, wird die Kapelle von Dr. theol. Philipp Hille, einem Onkel des in Erwitzen geborenen späteren Dichters Peter Hille, im Auftrag des Steinheimer Dechanten Göbel benediziert.

Seit der kommunalen Neuordnung im Jahre 1982 wurde der Ort Erwitzen der Pfarrgemeinde Holzhausen zugeordnet, die selbst keinen eigenen Pfarrer mehr hat und seelsorglich von der Pfarrei St. Nikolaus Nieheim betreut wird.

Bis zum Herbst des Jahres 2001, als die Pfarrei Nieheim neben dem Pfarrer noch einen Vikar hatte, konnte auch in der Kapellengemeinde Erwitzen sonntags ein Gottesdienst gefeiert werden. Dies ist seit Streichung der Nieheimer Vikarsstelle nicht mehr möglich.
 
Der Altarraum mit dem Taufbrunnen.
 
Ein Blick vom Altar zur Orgel.
 
Das Missionskreuz.
 
Das schlichte Westwerk.